MEIN NETZ
Wenn ich mich fallen lasse, dann falle ich in ein Netz meiner Gedanken,
das mich umgarnt wie eine schützende Hülle.
Verstärkt durch die Eindrücke, die ich empfange, webt mein Geist mit Ausdauer an diesem Kleid, das so unsichtbar und dennoch so stark.
Tränen perlen an ihm ab wie Tau auf Lotosblättern.
Wenn meine Augen in mein Innerstes wandern, geht mein Herz auf Wanderschaft in die Unendlichkeit.
In Momenten des zeitlosen Seins fühle ich das Netz, das mich trägt und formt.
( lenz1212 - 2008 )
